Ever since I can remember
I wanted to be an artist

 

War es der weltberühmte „Kuss“ von Gustav Klimt, der Hatty Pedder inspirierte? Wirkte jener als die Muse, die auch die 1969 in England geborene Illustratorin, Fotografin und Malerin küsste? Hatty Pedder jedenfalls wollte schon immer Künstlerin werden. Angeregt von den ebenfalls künstlerisch veranlagten Großeltern und dem Vater, gab es für sie gar keine andere Entscheidung: Nach der Schule ging es zum Kunststudium an das renommierte Londoner St. Martin’s College, wo sie unter anderem den Viktorianischen Maler William Frith, Audrey Beardsley und die Präraffaeliten kennen und nicht zuletzt das Werk des Österreichers Gustav Klimt schätzen und lieben lernte.

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Nach dem Studium in London wirkte Pedder zunächst als Illustratorin und Stylistin. Dann zog es sie zurück auf die arabische Halbinsel, nach Dubai, wo sie bereits als Kind viel gereister Eltern einige Jahre verbracht hatte.

Der Neuanfang war nicht leicht, ein Neustart ohne zuverlässige Auftraggeber, wie etwa in London das Magazin „Tatler“. In Dubai galt es, die Welt der Fotografen, Illustratoren und Künstler neu zu erobern.IMG_2685_edit

Der Ortswechsel jedoch sollte sich als Glücksfall erweisen. Denn als 2011 Günther de Temple, Gründer und Chairman der DEKOMTE de Temple Gruppe  bei einer Dienstreise die Werke der Engländerin in einer Schau in Dubai entdeckte, sollten diese ihn nicht mehr los lassen. Behutsam begann er zu recherchieren, wer hinter den faszinierenden Zeichnungen und Illustrationen steckte. Collagen und Bilder, die klassische Motive und aktuelle Eindrücke der arabischen Halbinsel kaleidoskopartig mischten: Ob die Modeschauen in den exklusiven Hotels, Touristen aus Ost und West, Pferde- und Kamelrennen, der Dubai World Cup oder öffentlich zelebrierte Hochzeiten – Pedders Collagen fixierten eine Globalisierung, die die aktuelle Weltlage nicht besser beschreiben konnten. Detailgetreu schilderten diese Werke einen internationalen Schmelztiegel, der die aktuellen Entwicklungen folgerichtig ohne pädagogischen Zeigefinger dokumentierte.

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Wieder zu Hause im heimischen Seligenstadt begann Günther de Temple, erste Werke der Künstlerin für seine Sammlung zu erwerben. Es folgten eine Schau, die die Collagen Hatty Pedders erstmals in Deutschland vorstellten und weitere Aktivitäten, die die Künstlerin auch im Netz präsentierten. Hatty Pedders Blick für die feinen Details und ihre Liebe für das Unverwechselbare waren letztlich maßgeblich verantwortlich für die Entscheidung, die neu zu schaffende Website der Auberge de Temple mit den Illustrationen dieser wunderbaren Künstlerin zu gestalten.

Congratulations! It looks fresh, artistic, and unique – I LOVE it!!

Hatty Pedder, langjährig geschult durch Auftragsarbeiten für große internationale Marken, wie etwa das Raffles Dubai, Magus International, Snapple, Mini oder Desert Rose und „Luz to Luna“, schuf eine einzigartige Dokumentation zur Entstehung der Auberge de Temple. Ihre Collagen und Zeichnungen wirken wie Momentaufnahmen – Blicke auf das sich neu entwickelnde Team auf dem Johannesberg, auf jedes architektonische Detail und liebevoll auserwählte Inventar.

Als Hatty Pedder schließlich zum Brainstorming für die neue Internetsite nicht nur erstmals die Auberge de Temple besuchte, sondern zudem in ihrem „eigenen“ Zimmer übernachten konnte, hielt sie begeistert fest: „Congratulations! It looks fresh, artistic, and unique – I LOVE it!!“

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Dr. Ariane Grigoteit

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