Ein kleines Boutique-Hotel über den Restaurants und der Galerie des Hauses — jedes Zimmer einem Künstler der Sammlung de Temple gewidmet.
Wer in der Auberge de Temple übernachtet, wohnt inmitten einer fast fünfhundert Werke umfassenden Kunstsammlung. Jedes der sechs Zimmer trägt den Namen eines Künstlers, dessen Arbeiten das Haus prägen, und übersetzt dessen Welt in Farbe, Licht und Atmosphäre — ein ruhiger Rückzugsort in Johannesberg bei Aschaffenburg, für Gäste, die nach einem Abend in der Küche oder der Galerie bleiben möchten.
Frühstück, kostenfreies WLAN und Parkplätze direkt am Haus sind inbegriffen; ein Zimmer verfügt über eine eigene Dachsauna, ein weiteres ist barrierefrei zugänglich. Im Haus erwarten Sie zwei Restaurants — die Auberge und das Atelier de Temple — sowie eine Galerie mit wechselnden Ausstellungen.

Ernst-Ludwig Kirchner (1880–1938), weltberühmter Expressionist und Mitbegründer der „Brücke“, wurde in Aschaffenburg geboren und verbrachte ganz in der Nähe seine ersten Kindheitsjahre. Ein Refugium mit Wurzeln in der Region, gewidmet einem der bedeutendsten Künstler der Moderne.

Mit den ersten Ankäufen von Juhani Palmu (*1944) begann die Kunstsammlung de Temple. Dieses Zimmer erzählt vom Ursprung einer heute fast 500 Werke umfassenden Kollektion – und von Palmus großen Themen: Herkunft, Übergang und globale Identität.

Corneille (1922–2010), Mitbegründer der legendären Künstlergruppe COBRA, nannte sich selbst „Maler der Freude“. Sein Zimmer ist ein Refugium voller strahlender Farbenpracht, gewidmet einem der großen Erneuerer der europäischen Nachkriegskunst.

Christoph de Temple (1960–2008), Neffe Günther de Temples, übersetzte Klänge in Farbe. Sein Zimmer ist ein Refugium der Erholung und Inspiration, gewidmet einem Künstler, dem Malerei und Musik gleichermaßen am Herzen lagen.

David Schneuer (1905–1987), Bühnenbildner, Plakatmaler und Graphiker, fing die „Goldenen Zwanziger“ mit Ironie und feinem Humor ein. Dieses Zimmer versetzt Sie zurück in die knisternde Atmosphäre einer großen Epoche.

Die englische Künstlerin Hatty Pedder (*1969) begleitete den Aufbau der Auberge de Temple zeichnerisch. Ihr Zimmer lädt zu extravaganter, farbiger Zeichenkunst ein – Motive der Globalisierung, wie durch ein Kaleidoskop geschaut.
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